Präimplantationsdiagnostik (PID)

Die Präimplantationsdiagnostik (PID) ist eine moderne Methode zur Erkennung bestimmter Chromosomenanomalien des Embryos, der im Rahmen der IVF (In-vitro-Fertilisation) erzeugt wurde. Wir bieten eine genetische Präimplantationsdiagnose mit der NGS-Methode (Next Generation Sequencing) an, was eine höhere Genauigkeit bei der Erkennung von Chromosomenanomalien sowie anderen morphologischen Fehlbildungen des Embryos ermöglicht. Dank der NGS-Methode kann man 24 Chromosomen mit einer Genauigkeit von 99,9% überprüfen und eine große Anzahl genetisch bedingter Krankheiten erkennen oder ausschließen, darunter: Pätau-Syndrom, Down-Syndrom, Huntington-Krankheit, Edwards-Syndrom, BRCA, Mukoviszidose, Fragiles-X-Syndrom und Myotone Dystrophie.

Was ist die genetische Präimplantationsdiagnostik (PGD) und was sollten Sie darüber wissen?

Die genetische Präimplantationsdiagnostik ist eine wirksame Technologie, um festzustellen, ob ein Embryo Chromosomenanomalien geerbt hat, die bei einem oder beiden Elternteilen diagnostiziert wurden. Da dieser Test vor dem Transfer an einem durch IVF erzeugten Embryo durchgeführt wird, verringert sich das Risiko erheblich, ein Kind mit einer genetischen Erkrankung zu bekommen. Nur gesunde Embryonen werden für die weitere Kultivierung ausgewählt und in die Gebärmutter der Frau übertragen.

Neben der genetischen Präimplantationsdiagnostik (PGD) verwendet man auch eine andere PID-Variante – die genetische Präimplantationsscreening (PGS). Die PGD wird verwendet, wenn bei den zukünftigen Eltern eine genetische Anomalie diagnostiziert wurde oder das Risiko besteht, dass die genetische Pathologie auf ihr ungeborenes Kind übertragen wird. PGS wird verwendet, um herauszufinden, ob der Embryo eine Chromosomenanomalie hat, wenn bekannt ist, dass die Eltern keine chromosomischen oder genetischen Anomalien haben.

WER BRAUCHT DIE GENETISCHE PRÄIMPLANTATIONSDIAGNOSTIK?

 

Diese Methode soll Paaren mit genetisch bedingten Krankheiten helfen, einen Schwangerschaftsabbruch zu vermeiden und ein gesundes Kind zur Welt zu bringen. Darüber hinaus ist es für einige

Paare eine vernünftige Alternative zur Leihmutterschaft, Gametenspende oder zu natürlicher Empfängnis, die mit einem hohen Risiko verbunden ist, ein Kind mit einer genetischen Störung zu bekommen.

Da die PGD das potenzielle Risiko, ein Kind mit einer schweren genetischen Anomalie zu bekommen, erheblich verringert, wird diese Methode dringend empfohlen:

 

WIE FUNKTIONIERT PID/PGD?

Das PID-Verfahren wird an frischen Embryonen durchgeführt, die durch die IVF-Behandlung entwickelt wurden. Zunächst werden die Eierstöcke stimuliert, um die maximale Anzahl von Eizellen zu produzieren. Nach der Entnahme reifer Eier werden sie durch intrazytoplasmatische Injektion von Spermien im Labor befruchtet. Nach dem Erhalt von Blastozysten am fünften oder sechsten Tag der Kultivierung wird eine Biopsie durchgeführt. Da die Biopsie an der Blastozyste durchgeführt wird, ist mögliche Verletzung des Embryos minimal. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen IVF-Zyklus berücksichtigt der Embryologe bei der PID-Methode sowohl morphologische als auch genetische Merkmale. Der Spezialist wählt den besten gesunden Embryo für den Transfer aus. Andere Embryonen werden eingefroren und gelagert. Die Patienten können gefrorene Embryonen in Zukunft verwenden, falls der erste Versuch nicht zu einem lebensfähigen Fötus führt. Der PID-Test erkennt nicht nur genetische Probleme, sondern bietet Ihnen auch die Möglichkeit, das Geschlecht Ihres zukünftigen Kindes zu wählen.

In unserer Agentur können Sie sich von einem Spezialisten beraten lassen, um herauszufinden, ob Sie eine PID/ PGD benötigen. Sie können sich bei uns auf hochwertige Dienstleistungen von erfahrenen Ärzten und Embryologen verlassen. Bitte beachten Sie aber, dass die Wartezeit für das Ergebnis bis zu 21 Werktage beträgt. Das ist aber nichts im Vergleich zu der Möglichkeit, ein gesundes Kind zu erziehen.

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